Wenn Du das erste Mal zu mir kommst, sollst Du mich erst einmal kennen lernen. Dazu erkläre ich Dir und Deiner Mama oder Deinem Papa, was ich mache. Du darfst dabei alle Fragen stellen, die Du an mich hast. Wenn Du magst, kannst Du auch Dein Lieblingsstofftier mitbringen.

Und natürlich möchte ich Dich und Deine Familie kennen lernen. Dazu habe ich viele Fragen.

Wie es Dir geht, ob Du Sorgen hast, ob Du den Kindergarten beziehungsweise die Schule magst, ob Du viele Freunde hast, ob Sorgen hast.

Ich frage Dich, was Du gut kannst und welche Hobbys Du hast. Du erzählst dabei aber nur das, was ok ist für dich zu erzählen. Zu den Kindergartenkindern setzen sich dann auch manchmal unsere Handpuppen dazu und wollen dich kennen lernen.

Manche Fragen stellen wir Dir, manche davon den Erwachsenen.

Das kann beim allerersten Mal nach einiger Zeit ein wenig lange für dich dauern. Deshalb kann es sein, dass ich Dich frage, ob Du etwas malen, bauen oder spielen möchtest, während wir Erwachsenen reden. Und klar ist auch, dass Du nur das erzählst, was Du sagen magst.

Wenn Du dann das nächste Mal kommst, können wir uns noch besser kennenlernen. Es kommen dann wahrscheinlich Deine Eltern gar nicht mehr mit in das Zimmer, sondern warten im Wartezimmer, wenn das für dich ok ist.

Wir beiden spielen, malen, erzählen, knobeln und haben eine Menge Spaß zusammen. In der Praxis gibt es viele tolle Spiel- und Bastelsachen, Spielfiguren, eine Ritterburg und viel Anderes, an dem Du bestimmt Spaß haben wirst.

Wenn wir uns ein paar Mal getroffen haben, überlegen wir, welche Sorgen und Wünsche Du hast und besprechen, wie ich Dir dabei vielleicht helfen könnte. Du kommst dann eine Zeit lang jede Woche zu mir und ich treffe mich auch regelmäßig mit Deinen Eltern, die Dich unterstützen werden, Probleme weiter zu lösen.